02.03.2020

Stadtverband 2020
Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz trat am 1.März 2020 in Kraft.

"Fachkräftemangel bremst Wachstum"


Mit dem Gesetz wird die Zuwanderung von Fachkräften erleichtert und klar geregelt. Das ist auch dringend nötig. Denn nicht nur das Wachstum wird gebremst, wir alle spüren es täglich: Die Wartezeiten für die Inspektion des Autos oder zum Wechsel der Reifen werden länger. Der Handwerker soll zügig kommen, doch für Reparaturen dauert es oft Tage und Wochen, für eine Sanierung häufig mehrere Monate. Für die Anwerbung von Pflegekräften in der Alten- und Gesundheitspflege ging der Gesundheitsminister selbst auf Werbetour ins Ausland.

Für die CDU ist klar: Die Zuwanderung von Fachkräften muss zukunftsorientiert, bedarfsgerecht und geordnet erfolgen. Dafür schafft das neue Gesetz den geeigneten Rahmen: Es regelt klar und transparent, wer zu Arbeits- und Ausbildungszwecken nach Deutschland kommen kann und wer nicht:

Fachkräfte können sich aus dem Ausland bei deutschen Firmen bewerben.
Wer einen Arbeitsvertrag hat, bekommt ein Einreisevisum und eine Aufenthaltserlaubnis.

Das deutsche Asylrecht verliert damit seine Anziehungskraft für ungeregelte Arbeitsmigration nach Deutschland. Eine Zuwanderung ungelernter Arbeitskräfte in den deutschen Arbeitsmarkt soll so schon im Vorfeld vermieden werden.

Die CDU setzt damit ein Kernvorhaben der Migrationspolitik um.

Was ist neu am Fachkräfteeinwanderungsgesetz?

Zu den wesentlichen Neuerungen gehört ein einheitlicher Fachkräftebegriff. Als Fachkräfte gelten demnach Hochschulabsolventen sowie Beschäftigte mit qualifizierter Berufsausbildung.

Der Einstieg in den Arbeitsmarkt wird erleichtert:

Die qualifizierte Fachkraft muss einen Arbeitsvertrag bzw. ein konkretes Arbeitsplatzangebot und eine in Deutschland anerkannte Qualifikation vorweisen.
Aufgrund der guten Arbeitsmarktlage wird die Vorrangprüfung für die qualifizierte Beschäftigung aufgehoben. Die Einstellungsverfahren werden dadurch beschleunigt.
Künftig dürfen Bewerber aus Drittstaaten mit anerkannter Qualifikation in allen für sie passenden Berufen arbeiten – und nicht wie bislang nur in den Berufen, in denen Fachkräftemangel herrscht. Die Beschränkung auf sogenannte Mangel- oder Engpassberufe entfällt.
Für qualifizierte Fachkräfte wird auch die Möglichkeit geschaffen, für eine befristete Zeit von sechs Monaten zur Arbeitsplatzsuche nach Deutschland zu kommen. Voraussetzung sind eine berufliche Qualifikation sowie deutsche Sprachkenntnisse. Zudem müssen die Menschen in dieser Zeit ihren Lebensunterhalt selbst finanzieren und haben keinen Anspruch auf Sozialleistungen.
Neu ist auch die Verbesserung der Möglichkeiten, sich in Deutschland für Aus-, Fort- und Weiterbildung aufzuhalten.
Durch vereinfachte Verfahrensabläufe und gebündelte Zuständigkeiten wird die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Deutschland verbessert.

Diese und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der CDU:

(Bild und Text von https://www.cdu.de/)
 
 
 



 
   
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