01.04.2005

Fraktion Beitrag
Wer lesen kann, ist deutlich im Vorteil

In einer der letzten Amtsblattausgaben wurde der Antrag der CDU Fraktion:
„Es ist zu prüfen, ob mittelfristig die Restfläche in der Bahnhofstraße zwischen Penny-Markt und dem Regenüberlaufbecken (RÜB), nicht als Gewerbefläche ausgewiesen werden kann“, von der SPD Fraktion kritisiert, um sich als die letzten Verfechter der Aichtalauen zu preisen.
Man könnte sich Fragen, ob die SPD Fraktion den Antrag der CDU Fraktion nicht gelesen, oder nicht verstanden hat.


In einer der letzten Sitzungen hat ein eingeladener Vertreter des Einzelhandel dem Gemeinderat eindeutig zu verstehen gegeben, dass das Gewerbegebiet „Bonholz“, als Gewerbefläche für den Einzelhandel nicht in Frage kommt.

Das Gewerbegebiet Bonholz müssen wir mit handwerklichen und industriellen Gewerken stärken. Hierfür sind die Planungen und nutzungsrechtlichen Vorgaben in soweit erfüllt , dass wir für dieses Gebiet werben können.
Wer wirklich Waldenbuch in der Infrastruktur stärken will und Arbeitsplätze schaffen möchte, darf sich nicht hinter scheinheiligen Argumenten verstecken, sondern muss alle Möglichkeiten abwägen und prüfen. Dass die Talauen entlang der Bahnhofstraße gemäß des Landschaftsplan 2000 nicht angetastet werden dürfen, ist falsch. Der Flächennutzungsplan weist die angesprochenen Fläche eindeutig als Bewegungsfläche – einen Bolzplatz aus.

Dass zwischen der Einbindung von Gewerbeflächen und der freien Landschaft Zwänge und Notwendigkeiten entstehen, ist absehbar.
Die Notwendigkeit aber an dieser Stelle einen Bolzplatz zu bauen, ist nach dem Ausbau des Wanderparkplatz Glashütte mit einem Bolzplatz nicht mehr gegeben. Somit ergibt sich die Frage, was mit der reservierten Fläche ( zwischen dem Penny Markt bis zum RÜB ) geschehen soll ? Denn Stillstand ist Rückschritt ! Aus dieser Notwendigkeit nicht den Stillstand zu dokumentieren, sind Gedanken und Planungen für diese Fläche sehr wohl erlaubt, bzw. notwendig.
Die Bahnhofstraße ist der Lage nach, der logistischen Erreichbarkeit und ebenen Grundstücksflächen mit eines der hochwertigsten „möglichen“ Baugrundstücksflächen für Handel und Gewerbe in Waldenbuch.
Wer in Waldenbuch die Infrastruktur stärken, aber hochwertigste Nutzfläche nicht in mögliche Planungen mit einbeziehen kann, will den Status Quo erhalten und Stillstand verbreiten. Schade, dass die Bundespolitik der SPD immer mehr in die Kommunen dupliziert wird.
Das der Antrag der CDU Fraktion mit großer Mehrheit angenommen wurde, zeigt doch, dass sich fast alle, außer der SPD Fraktion, erlauben, über Waldenbuch und seine Zukunft Gedanken zu machen.

Die CDU Fraktion wird auch weiterhin Vorschläge ohne Einschränkungen zur Sprache bringen, wie die CDU-Vision, die Schillerstraße, unsere breiteste Sackgasse in Waldenbuch, als Verbindungsstraße an den Waldrand anzuschließen.

CDU Fraktion
Alf Beetz

 
 
 



 
   
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