26.06.2018

Stadtverband 2018
Schulhaussanierung Bauteil 3

Was bisher geschah ist nicht in unserem Interesse. Die CDU hatte hier bereits beim Vorstellen des Energiegutachten Zweifel angemeldet, ob diese Maßnahmen sinnvoll und wirtschaftlich sind und auch ob diese Kostenrahmen eingehalten werden können.

Um der Debatte über die sinnvolle und wirtschaftliche Sanierung zu umgehen, wurde von Seiten der Stadtverwaltung ein anderer Weg gewählt. Der Antrag im Gemeinderat lies nur über die Bauplaner abstimmen mit der Argumentation, um schnell die Zuschussanträge zu stellen, benötigt man mehr als im Energiegutachten enthalten ist. Was die Bauplaner für die Leistungsphasen 1 - 6 für den Preis von 97.700 Euro erbringen, ist bisher nur in den Ausschreibungen und dem Zuschussantrag zu sehen. Ob dafür der Preis gerechtfertigt ist muss noch geklärt werden.
Nun soll die Sanierung in den Sommerferien 2018 beginnen und so muss nun nach und nach über die Bauaufträge entschieden werden. Hier wird nicht öffentlich darüber befunden, was gemacht wird und öffentlich wird dann noch der Vorschlag des Planers welche Firma ausführen soll abgestimmt. Das ist keine Transparenz, die wir uns wünschen. In den öffentlichen Sitzungen gehört zuerst besprochen und zwar mit Argumenten auch unterschiedlicher Ansichten, was gebaut bzw. wie saniert werden soll. Diese Debatte ist öffentlich zu führen. Hier wird entschieden wo das Geld der Stadt ausgegeben wird. Wenn es nachher nur eine Firma gibt, die auf die Ausschreibung antwortet muss eben mit dieser Firma gebaut bzw. saniert werden oder evtl. auch die Sanierung verschoben oder abgesagt werden.
An der Sanierung des Bauteil 3 der Oskar-Schwenk-Schule kann man nun klar sehen, wie es nicht laufen soll.
Heiderose Wedekind
 
 
 

aus dem KEA-Bericht "Feinanalysen Oskar-Schwenk-Schule Bauteil 3", Februar 2016


 
   
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