05.04.2006

Stadtverband 2006
INTERVIEW mit Astrid Neff

Anlässlich ihrer letzten Gemeinderatssitzung am 4.4.2006 haben wir mit unserer Stadträtin, Frau Astrid Neff, ein kleines Interview geführt.

Frau Neff, warum geben Sie Ihr Gemeinderatsmandat auf?
- Weil sich für unsere Familie jetzt die berufliche Chance bietet, ins Ausland (nach Holland) zu ziehen und dort neue interkulturelle Erfahrungen zu sammeln.

Welche Empfindungen haben Sie, wenn Sie Waldenbuch verlassen?
- Ich empfinde den Umzug beruflich wie privat als eine große Herausforderung auf die ich mich freue. Meine Freunde, meine politischen Mandate und meine Heimatstadt mit Wald und Hügeln werden mir natürlich dort im Flachland sehr fehlen, doch es ist ja nur ein Wegzug auf Zeit.

Was empfanden Sie als besonders angenehm bei Ihrer kommunalpolitischen Arbeit?
- Ich bin der Meinung dass ich mit vielen interessanten Themen konfrontiert wurde und auch etwas bewegen konnte. Die vielen interessanten Gespräche mit der Fraktion und den Gemeinderatskollegen vor und nach den Sitzungen werde ich vermissen. Auch die Wertschätzung dieser Arbeit habe ich gespürt bei meiner Wiederwahl 2004 in den Gemeinderat im deutlichen Zugewinn an Stimmen. Erfolgreich waren wir als Fraktion mit vielen Änderungsanträgen in den Gemeinderatssitzungen, die dann eine Mehrheit fanden. Das hat uns beflügelt und zusammengeschweißt.
- Zusammen mit dem CDU Stadtverband waren sicher die frauenpolitischen Seminare, das Open-Air-Kino und die erfolgreiche Nachtwanderung besonders gelungenen Aktionen, die ich initiiert habe.

Was empfanden Sie im Gemeinderat als unangenehm?
- Wenn drei Personen dasselbe sagen, langatmige Sitzungen ohne Ergebnis (was glücklicherweise in letzter Zeit selten wurde) und wenn Herr Henne als Tiefbaufachmann 30 Minuten über „duktiles Gusseisen und Lochfraß“ referiert. Unangenehm ist auch die Erkenntnis, dass die Anwesenheit auf Vereinsfesten teilweise höher bewertet wird als eine gute Sacharbeit im Gemeinderat.

Sie haben in Ihren 7 Jahren als Gemeinderätin 2 Bürgermeister erlebt. Welche Un-terschiede waren für Sie auffällig?
- Herr Störrle hat den Gemeinderat geführt und gesteuert mit seiner über 30jährigen Erfahrung. Herr Lutz, als wesentlich jüngerer Bürgermeister hat sich über Fleiß und akribische Detailarbeit eingearbeitet und Respekt verschafft.
- Ein Generationswechsel ist immer interessant, aber insgesamt denke ich, dass eine gute Kommunalpolitik hier kontinuierlich fortgeführt wird.
- Ich war hier sehr gerne Gemeinderätin und bin gespannt auf die Fortentwicklung der Stadt, die ich interessiert auch von Holland aus weiter beobachten werde.

Wir wünschen Frau Neff und ihrer Familie in Holland alles Gute und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.
Ihr CDU Stadtverband

 
 
 



 
   
© 2005 CDU Stadtverband Waldenbuch 
www.cdu-waldenbuch.de